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Es War Einmal In Travar...

Böse Begegnung in Travar
Geschickte Verhandlungen mit Bronzeblatt
Erflogloses Suchen nach besserer Ausrüstung



J

eder erfahrene Haudegen weiß, dass Travar der Schoß der meisten Abenteuer ist. So war für mich schnell klar, dass ich die Schwimmende Stadt Richtung Süden verlassen würde, um Barsaive mit meinen Diensten beizustehen. Kaum war ich in Travar angekommen, werde ich von einem Zwerg namens Arin Bronzeblatt angebettelt, mich am selben Abend mit ihm im "Drunkenen Drachen" zu treffen, um dort einen öminösen Auftrag anzunehmen. M

eine böse Vorahnung, wieder einmal der einzige Profi zu sein, bestätigte sich bereits, als ich diese verwarloste Frau an jenem Tisch sah, zu dem mich der Zwerg bestellt hatte. Glücklicherweise war Bronzeblatt sich meiner Fähigkeiten bewusst und hatte mir bereits einen Stuhl an den Tisch gestellt, der in seinen Ausmaßen so ziemlich genau dem entsprach, was ich verkörpere: Wahre Größe eben. Nach einem kurzen, recht unfreundlichem Gespräch mit diesem Weib, wohl eine Geisterbeschwörerin, brachte mir der Wirt einen T’skrang-Wein, der meiner Person zwar nicht angemessen, jedoch für die Qualität der Lokalität zufriedenstellend, war. K

urz darauf wabbelte ein seltsamer Fleischsack durch die Tür, die, wie ich vermute, eine Mischung aus Seelöwe und Darmverschluss zu sein schien. Diese "Lebensform" stellte sich als Lili Trümerschlag vor und da der Wirt wohl vergessen hatte, diesem überdimensionalen Mastdarm eine Sitzgelegenheit bereit zu stellen, der dem Gewicht von dem, was immer es auch war, standzuhalten, erinnerte ich mich meiner Großzügigkeit und räumte den mir zugesprochenen Platz. G

lücklicherweise dauerte es dann nicht lange, bis schließlich Herr Bronzeblatt auftauchte, der, wie er uns erzählte, einen Laden für magische Gegenstände hier in Travar besitzt. Seine K

undschafter hatten ein altes Kaer entdeckt und er war auf der Suche nach Abenteurern, die dort hineingehen, um diverse magische Artefakte ausfindig zu machen. Leider war ich wohl der Einzige, der mit gutem Grund behaupten konnte, diese Qualitäten zu haben, aber die beiden Idiotenhelfer schienen mir doch fähig genug zu sein, einiges an Gepäck zu tragen, was wohl ihre primäre Aufgabe in diesem kleinen Plot zu sein schien. Ich erkannte blitzschnell, dass ich der einzige am Tisch war, der den Vertrag hätte unterschreiben können, da diese verklemmte Menschenfrau für sowas viel zu introvertiert wirkte und das Ding zu meiner Rechten keine Extremitätenausprägungen besaß, die Fingern auch nur im entferntesten ähnelten, also war klar, dass ich den Vetrag unterschreiben müsste und somit auch die Verhandlungen zu führen hatte. Mit gewohnt lässiger Art nahm ich die Zahlungsverhandlungen auf. Bronzeblatt wusste, was für einen Gegner er vor sich hätte, wenn er versucht hätte, mich unter Wert anzuheuern, also ging ich auf sein faires Anfangsangebot mühsam lächelnd ein. Mir war klar, dass er uns direkt ein gutes Angebot gemacht hatte, weil er wusste, dass ich sowieso ein Optimum raushandeln konnte, deswegen fing ich aus Gründen des Respekts gar nicht erst an, ernsthaft mit ihm zu feilschen. Da ich mich zwangsläufig als Anführer sehen musste (nicht dass das bei jeder anderen Gruppen-Konstelation anders gewesen wäre), nahm ich, wie es so meine Art ist, die Sache selbst in die Hand und unterschrieb den Wisch. N

achdem unser Auftraggeber verschwunden war, erdreistete sich dieser Fleischkuchen doch tatsächlich, mich zu eine Wetttrinken herauszufordern. Siegesgewiss leerte ich einen Schnaps nach dem anderen, kam dann aber doch zu der Erkenntnis, dass ich Fräulein Trümmerschlag noch ein wenig schonen sollte und bot ihr ein Unentschieden an, was sie sichtlich dankbar annahm. Am nächsten Morgen sah ich noch kurz im Geschäft von Herrn Bronzeblatt vorbei, um mir seine Waren zu betrachten. Leider entpuppten sich die magischen Gegenstände, die er zum Verkauf anbot, als unangemessen für einen T’skrang meines Kalibers. Ich verließ den Laden mit der Überlegung, dass ich zurück kommen könnte, um einige dieser Gegenstände zu erwerben, sozusagen als kleine Ergänzungsstücke zu meiner hervorragenden Ausrüstung. A

m Pier angekommen, kam der Kapitän natürlich nicht umher, mich persönlich an Bord des Schiffes zu begüßen. Natürlich schlug ich ihm diesen Gefallen nicht ab und so verabschiedete ich mich nach einem kurzen, aber ehrlichem und direktem Gespräch, um mich vom ersten Maat zu meiner Kabine bringen zu lassen. D

ie Tage der Überreise mit Fettie und dem Grufti-Weib verlebten wie getrennt. Schnell fiel mir auf, dass die beiden T’skrang-Damen an Bord sich für mich zu begeistern schienen. Ein kurzes Gespräch brachte schnell die Erkenntnis, dass die Damen leider nichts mit dem Schneid eines T’skrangs meiner Klasse anzufangen wussten, so ließ ich ab von ihnen und kletterte ein wenig in der Tackelage herum und fröhnte immer dann dem kühlen Nass, wenn unser Boot für eine kurze Pause anhielt...

P'Sycho

Beim nächsten Mal setzte ich mich einfach direkt auf dich, Schmächtling! -- Frau Trümmerschlag

Hmm, ob dieser T'Skrang mich wohl mitnehmen würde? Ich könnte ein paar Kröten gebrauchen.. -- Trekkon Schlachtlaber, herumstehender Troll Troubadour, sich eine Kippe anzündend

Hmm, interessante Ansicht der Dinge....!?! -- Ein höheres Wesen

Rieche ich Blasphemie? -- P'sycho, sich seiner Sache sicher

Reize das höhere Wesen nicht!! -- Ein höheres Wesen

Öhm... rieche ich Angebranntes? Ich muss weg...! -- Das niedere Wesen

Kleines Wahrnehmungsproblem, hm??? Wenn ich mich recht erinnere waren der Kapitän und Du so dicke miteinander, das er Dich fast dierekt vom Schiff befördert hätte....-- Ein anderes Wesen

Und weil du sowas nicht peilst, bin ich ja auch für den sozialen Part zuständig. Bei den Seemännern geht das halt etwas härter zu aber eigentlich wollte er mir damit Respelkt erweisen, weil er mich behandelt wie einer von ihnen. -- P'Sycho





letzte Änderung 21-Mai-2007 21:11:29 MESZ von unknown.



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